Die Griechen nannten sie Pithekoussai, “die Insel der Affen”, die Römer Aenaria. Ischia ist heute sowohl in Italien als auch im Ausland für ihre zahlreichen Thermalzentren an der Küste bekannt. Ischia, am äußersten Rand des Golfs von Neapel gelegen, hat einen Umfang von nur 39 km, eine Fläche von 47 km2 und ca. 60.000 Einwohner, die in sechs Gemeinden leben (Ischia, Casamicciola, Lacco Ameno, Forio, Serrara Fontana, Barano). Die höchste Erhebung ist der Gipfel des Monte Epomeo (788m), ein erloschener Vulkan, der seit 1302 nicht mehr aktiv ist. Auf der Insel herrscht mildes Klima, mit Temperaturen zwischen 18-20 °C tagsüber und 12-14 °C nachts.
Die Römer entdeckten einst die heilsame Wirkung des Thermalwassers auf der Insel; und bald war Ischia einer der bedeutendsten Thermalorte des Römischen Reichs. Heute gibt es 120 Thermalbäder, darunter die “Poseidon-Gärten”, der Thermalpark Negombo und das Castiglione. Die Insel ist auch besonders für ihre wunderschönen Strände und ihre Landschaft bekannt. Die typischen Gerichte von Ischia sind “Il coniglio all'ischitana” (Kaninchen mit Tomaten und Kräutern), “la zuppa di pesce” (Fischsuppe) zusammen mit anderen im Ausland so beliebten, mediterranen Gerichten. Die Küche von Ischia spiegelt die zwei Seiten der Insel wieder: das Meer und die Wälder.
Eduardo Cocciardo wurde am 17.10.1975 in Ischia geboren. 1999 hat er sein Studium der Musik- und Theaterwissenschaften an der Universität Siena mit ausgezeichneten Noten abgeschlossen. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit der Theaterkarriere von Massimo Troisi. Eduardo liebt das Theater seit seiner Kindheit, mit 13 Jahren gewann er einen Gedichtwettbewerb (“A livella di Totò”). Vor seinem Umzug in die Toskana spielte er bei zahlreichen Dialekt-Theaterstücken mit. Zwischen 1995 und 1998 arbeitete er bei der Theatergesellschaft “RIDI Pagliaccio” in Grosseto. In dieser Zeit beschäftigte er sich vor allem mit der “Commedia dell'Arte. 1999 nahm er an einem von Laura Curino geleiteten Workshop zum Erzähltheater und zum literarischen Drama teil. Im selben Jahr fungierte er als Hauptdarsteller in “La Paura del Sonno”, einer Theaterinszenierung von Novellen von Pirandello; aufgeführt von der Universität Siena. Im September 1999 erreichte er bei “Comedians Oscar”, ein von “Studio Uno” in Rom organisierter Kabarett-Wettbewerb, das Finale. Seit September 2000 arbeitet er als Lehrer für italienische Sprache und Kultur mit der Società Dante Alighieri in Siena zusammen und organisiert verschiedene Theater-Workshops. Im März und April 2001 nahm Eduardo an einem Seminar von Lello Arena an der Scuola Professione Cinema in Rom teil. “Io come io”, “Una Settimana di ordinaria comicità”, “Quando credo alle cicogne e Canto di un viaggiAttore solitario”, “Un Circo chiamato casa” sind einige der Werke von Eduardo Cocciardo. Außerdem schrieb und produzierte er ein Stück über Totò (“Un altro Totò”), eine mutige und experimentelle Interaktion zwischen Poesie, Musik und Tanz.
